24. Februar 2012
CYMINOLOGY
Cymin Samawatie (Gesang), Benedikt Jahnel (Klavier), Ralf Schwarz (Bass), Ketan Bhatti (Schlagzeug)
„Cyminology“ baut Brücken zwischen dem Orient und Okzident. Elemente des Kunstlieds verbinden sich mit freier Improvisation, moderne Harmonik mit Melismen persischer Musik und Anklängen an zeitgenössischen Rock. Die dunkle Stimme von Cymin Samawatie ist orientalisch gefärbt. Zerbrechliche Klangflächen und filigrane Linien bestimmen das Spiel des international renommierten Pianisten Benedikt Jahnel. „Bezaubernd inszenierter reifer Kammer-Jazz auf Welt-Niveau als traumhaftes Hörvergnügen“, urteilte Stereoplay über die Musik des Quartetts aus Berlin, das bisher zwei CDs bei ECM veröffentlicht hat.

30. März 2012
Klaus Paier (Akkordeon, Bandoneon), Stefan Gfrerrer (Bass), Roman Werni (Schlagzeug)
Das Spiel des Österreichers Klaus Paier hat seine Wurzeln in der Tradition der französischen Musette, dem argentinischen Tango, den Tänzen des Balkans und der europäischen Klassik. Keith Jarrett hat ebenso seine Spuren hinterlassen wie Bill Evans oder Dino Saluzzi. Und doch ist jedes Stück nur eines: die Klangwelt von Klaus Paier und seinen exzellenten Begleitern am Bass und Schlagzeug, gespielt mit Ernst, Intensität, Leidenschaft und Leichtigkeit. Die Kompositionen Paiers erzeugen „eine unnachahmliche Spannung, sie sind ein Spiel mit Gegensätzen, mit Komplementärfarben“, schrieb Oliver Hochkeppel.

22. Juni 2012
Red Planet
Manuel Gesseney (Altsaxophon)
Mathieu Rossignelly (Piano)
Francois Gallix (Kontrabass)
Nicolas Serret (Schlagzeug)
Das Schweizer Quartett "Red Planet" zählt zu den interessantesten jungen Formationen des europäischen Jazz. 2008 wurde es mit dem ersten Preis des Montreux Jazz Festivals ausgezeichnet. Im Konzert stellen die Musiker ihre aktuelle CD vor, die beeinflusst ist vom Jazz der 1960er Jahre, aber auch aktuelle Stilrichtungen reflektiert. Die Tribune de Genève urteilte: "Red Planet vereint vier Musiker, die einen kraftvollen, farbigen Jazz spielen, der gewaltig swingt. Die Musik zeugt von einer unbändigen Lust am Spiel, die alles und alle mitreißt". Le Temps schrieb: "Die Gruppe ist von John Coltrane, Miles Davis und Cannonball Adderley geprägt und daraus schöpft sie eine ganz eigenständige Schaffenskraft".
Bei schönem Wetter findet das Konzert im Innenhof des Museums statt.

Mittwoch, 11. Juli 2012, 20 Uhr
Jubiläums-Konzert
„Vibes & Strings“ und Kallmanns Gemälde
Henning Sieverts (Bass), Tim Collins (Vibraphon), Peter O´Mara (Gitarre), Matthias Gmelin (Schlagzeug)
Der Münchner Bassist und Komponist Henning Sieverts hat speziell für dieses Jubiläumskonzert mehrere Kompositionen geschrieben, die von Hans Jürgen Kallmanns Gemälden inspiriert sind: Farbklänge werden zu Klangfarben, Strukturen zu Rhythmen und Bilderzählungen zu musikalischen Balladen. Mit seinem neuen Quartett „Vibes & Strings“ werden diese Stücke zum ersten Mal im Konzert gespielt.
Das Ensemble besteht aus dem New Yorker Weltklasse-Vibraphonisten Tim Collins, dem australischen Meistergitarristen Peter O´Mara, dem Münchner Schlagzeuger Matthias Gmelin und Hennings Sieverts am Bass. Bei „Vibes & Strings“ stehen groovige zupackende Stücke im Mittelpunkt, die durch die ungewöhnliche Instrumentierung eine aparte Schönheit entwickeln.
Eintritt frei
28. September 2012
Stefanie Boltz (Stimme), Sven Faller (Bass)
„Stimme, Bass, sonst nichts! Daraus aber jede Menge Substanz: reichlich Überraschungspotenzial in Farbe, Groove, Ausdruck, Zusammenspiel“, urteilte die Jazzzeitung über dieses „außergewöhnliche Duo“ (SZ). Es bietet musikalische Dialoge voller Spannung und Überraschung, aber ohne stilistische Vorbehalte. Jazz-Klassiker von Billie Holiday oder Duke Ellington stehen neben Pop-Hymnen von Aretha Franklin und Nirvana oder Eigenkompositionen. Faller und Boltz kreieren ihre ganz eigene Musikwelt jenseits aller Schubladen, aber immer fesselnd und berührend.

26. Oktober 2012
Dieter Köhnlein (Piano)
Der Ansbacher Pianist gastiert weltweit seit nunmehr 30 Jahren. Die Presse feierte ihn als „Ausnahmepianisten“ (SZ), „überzeugendsten Klavierstilisten des modernen Jazz“ (Mittelbayerische Zeitung) und lobte dessen „technische Brillianz, überbordende Improvisationskunst, aggressive Rhythmik, aber auch das Gefühl für weiche Töne, für bluesige Balladen“ (Oliver Hochkeppel). Wie die Musik der unterschiedlichsten Musikkulturen Einfluss auf seine Kompositionen genommen hat, wird er bei seinem Solo-Abend, einem der seltenen Konzerte in Deutschland, vorstellen.

30. November 2012
Yara Linss (Gesang), Peter Fulda (Piano), Joachim Lehnhardt (Saxophon, Klarinette)
Gedichte von Heinrich Heine, Else Lasker-Schüler oder James Joyce haben die junge Sängerin und Komponistin Yara Linss zu ihrem Programm „Poems“ inspiriert. „Peter Fuldas impulsives, inspiriertes Klavierspiel ergänzt sich bestens mit Yaras weicher, äußerst variabler Stimme. Musik, die zwischen Bossa, zeitgenössischem Jazz und ausdruckstarker Klangmalerei einen ganz eigenen Weg findet“, lobten die Nürnberger Nachrichten. Und der „Plärrer“ schrieb: „Yara Linss, eine Ausnahmeerscheinung... ihre Interpretationen sind hinreißend, subtil, eigenwillig, enorm luftig und niemals überladen“. Komplettiert wird das Trio vom exzellenten Nürnberger Saxophonisten Joachim Lehnhardt.

27. Januar 2012
ALBORAN TRIO
Paolo Paliaga (Piano), Dino Contenti (Bass), Mattia Barbieri (Schlagzeug)
„Auf der Grundlage der Kompositionen des Pianisten Paolo Paliaga sucht das Trio nach dem idealen Verhältnis zwischen definiertem Gruppenklang und der größtmöglichen Freiheit des einzelnen Musikers. Dabei verbindet es traditionelle Jazzformen mit Elementen der Weltmusik zu einem zeitlosen, mediterran geprägten Impressionismus. Ob mit Wohlklang, epischer Dramatik oder wirbelnder Interaktion, stets bleiben ihre Experimente ganz im Dienste der Melodie und sie zelebrieren die hohe Kunst, höchst Komplexes ganz einfach klingen zu lassen“, schrieb der Jazz-Kritiker Oliver Hochkeppel über dieses italienische Piano-Trio der Spitzenklasse.
Veranstaltungsbeginn: immer 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 10,– Euro (ermäßigt 8,– Euro)
Kartenvorverkauf:
Kallmann-Museum, Dienstag bis Sonntag 14.30 bis 17.00 Uhr
unter Telefon 089/9 61 29 48 oder per Telefax 089/96 38 12
E-Mail: info@kallmann-museum.de
immer 20.00 Uhr
9,- Euro (ermäßigt 7,- Euro)
Kallmann-Museum, Di.-So.
14.30 bis 17.00 Uhr
Telefon 089/9 61 29 48
Telefax 089/96 38 12
E-Mail:
info@kallmann-museum.de
Hier finden Sie das Jahrsprogramm 2012 unseres Hauses zum Herunterladen.